Jeans

Jeans - die wohl legendärste Erfindung seit es Kleidung gibt. Aber was darf eine Jeans eigentlich kosten?

Eine normale Jeans kostet in der Produktion mit Baumwolle, Garn sowie den weiteren Bestandteilen wie etwa Nieten ca. 10 Euro. Werden Sonderwünsche wie Schnittveränderungen oder gar aufwändige Waschungen, Stickereien oder eingearbeitete Tragfalten, Verschleißerscheinungen oder besondere Zipper realisiert, laufen die Jeans schon als Premiumware und kosten locker bis zu 500 Euro. Daneben gibt es natürlich auch noch die “Luxusjeans” vom Designer. Die extravagante krokolederbesetzte Jeans von Roberto Cavalli oder die mit Swarovski-Steinen besetzte Jeans kostet durchaus bis zu 1500 Euro. 

Die Designer des Denim-Herstellers Candiani in Italien, gehen weltweit auf die Suche nach echten Vintage-Jeans. Eine solche gut erhaltenen Jeans kann bei Versteigerungen gut und gerne um die 50.000 Euro bringen. Diese Jeans landen aber nicht im Kleiderschrank sondern bei Candiani im feuchtigkeitsregulierten Tresor. Diese Originale werden gekauft, um den Stil ganz genau nachvollziehen zu können und gegebenenfalls ein ähnliches Modell nachproduzieren und auf den Markt bringen zu können.

Der wichtigste Preistreiber bei der Produktion von Jeans ist allerdings die Zeit, die Mensch oder Maschine benötigen, um aus einer ungewaschenen Raw-Denim-Jeans eine auf alt und abgewetzt getrimmte Hose zu machen. Und dieser Aufwand kann schon mal bis zu 8 Stunden betragen und kostet dann natürlich entsprechend.

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